Cildo Meireles

Guy Brett (Hrsg.). New York 2008. Beiträge von: Moacir dos Anjos, Okwui Enwezor u.a. 23 x 28 cm. Gewicht: 1,2 kg. 192 Seiten durchgehend ganzseitig illustriert. Fester Einband mit Schutzumschlag. Text: Englisch. D.A.P. Distributed Art Publishers. ISBN 9781933045917. art-06980
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Cildo Meireles (Jahrgang 1948, geboren in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Konzeptkünstler mit internationaler Anerkennung: Seine Werke wurden unter anderem im MOMA, 1992 und 2002 auf der documenta in Kassel und 2005 auf der Biennale in Venedig ausgestellt.

Cildo Meireles Kunst ist politisch und sozialkritisch. In den 70er Jahren bestempelte er Dollarnoten, die er selbst herstellte, mit Inschriften und verteilte diese. „Wer tötete Herzog?“ ist eine Beschriftung, die die Ermordung eines regimekritischen Journalisten thematisiert. Das Blutgeld sucht seinen Mörder. Ein Menschenleben für eine Handvoll Scheine. Ebenfalls finden sich in kleinen Glaskästen Münzen, die mit dem Wert 0 geprägt sind. Meireles hinterfragt so den tatsächlichen Wert des Geldes und das kapitalistische Streben danach. So lautet der Titel hierfür auch Eingriffe in ideologische Kreisläufe: Banknoten_Projekt.

Dieses schön gestaltete Buch gibt mit seitenfüllenden, qualitativ hochwertigen Abbildungen einen umfassenden Einblick in das vielfältige Werk des Brasilianers.
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