A.R. Penck – Deutschland

Werke aus der Sammlung Böckmann und anderen Sammlungen. Carsten Ahrens (ed.). Exhib'publication. Werserburg. Weserburg 2009. Contributors: S. Hinrichs, H. Kunde et al. German. 202 pages with num. col. & b/w ills. 24.5 x 32.4 cm. 1,4 kg. Hardcover with dust jacket. art-11790
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A.R. Penck (Ralf Winkler), dessen Werk seit Ende der 1960er Jahre im Westen zunehmend zur Kenntnis genommen wurde, konnte in der DDR nur innerhalb der Untergrundszene wahrgenommen werden, da ihm die offizielle Anerkennung als Künstler versagt wurde. Schließlich wurde im Jahr 1980 seine Ausbürgerung in den Westen erzwungen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Bundesrepublik verließ er auch den Westen Deutschlands und zog nach Dublin, mit der Begrünung: „Deutscher Immigrant in Deutschland – das geht nicht. Wenn man schon ein Immigrant sein muss, dann auch ein richtiger.“

Der Ausstellungskatalog stellt die Künstlerpersönlichkeit A.R. Penck mit Werken aus der Sammlung Böckmann, Berlin vor. Mit über 40 zumeist großformatigen Bildern aus den Jahren 1956 bis 2007 zählt die Sammlung Böckmann zu den bedeutendsten Penck-Sammlungen Europas. Von den frühen Portraits, über die Standart-, System- und Weltbilder bis zu den TM-Bildern und Werken aus den letzten Jahren verfügt diese Sammlung über herausragende Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Künstlers.
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